
Durch die
Werbung von Lidl werden bundesweit Einkaufende und Angestellte von Lidl
betrogen. Der Schein wird
erweckt, wir könnten durch den Kauf der Produkte für
faire Arbeit bezahlen. Lidl wirbt mit Produkten, die angeblich unter
sozialverträglichen Arbeitsbedingungen hergestellt werden.
Die Realität:
Sieben Tage Arbeit pro Woche, 80 Wochenstunden und erzwungene
Überstunden zu Löhnen, von denen die Menschen
– überwiegend Frauen – ihre Kinder nicht
ernähren können. Berichtet wird, dass Arbeitenden die
Wahrnehmung ihres Rechts auf Organisation in einer Gewerkschaft
verwehrt wird, Schläge, Beleidigungen und Diskriminierungen
gehörten zum Geschäft.
Es ist ein Unternehmen, das – wie hinlänglich
öffentlich geworden – die Arbeitenden bespitzelt und
menschenunwürdige Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern
billigend in Kauf nimmt. Hauptsache der Euro rollt. Und das tut er,
weil massenhaft Menschen darauf angewiesen sind, bei Lidl, Schlecker,
Aldi einzukaufen, obgleich die Skandale in verschiedenen Filialen
bekannt sind.
Wir begrüßen die gemeinsame Klage der
Verbraucherzentrale, des European Center for Constitutional and Human
Rights und der Kampagne für saubere Kleidung gegen den
Konzern. Christina
Leib aus Ihlienworth
